El caldo de verduras debe aportar sabor de forma rápida. En la prueba de Öko-Test, sin embargo, cinco de 27 productos resultaron fuera, entre otras razones por residuos de pesticidas, demasiado sal o ingredientes problemáticos.
El caldo de verduras es práctico: una cucharada de polvo o unas cuantas semillas bastan para sazonar sopas, salsas y acompañamientos rápidamente. Pero precisamente porque el producto está tan presente en la despensa, vale la pena mirar los ingredientes. La Deutsche Gesellschaft für Ernährung cita hasta seis gramos de sal de mesa por día como valor orientativo para la ingesta total. En el test de caldo de verduras de Öko-Test, se demuestra que incluso el caldo preparado ya aporta una parte considerable de esa cantidad.
Öko-Test hat 27 trockene Gemüsebrühen und Gemüse-Bouillons aus Bio-Supermärkten, Discountern und Drogeriemärkten im Labor untersuchen lassen. 17 Produkte tragen ein Bio-Siegel, zehn stammen aus konventioneller Herstellung.
Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Gruppen: Alle 17 Bio-Brühen erreichen mindestens „gut“. Bei den zehn konventionellen Produkten schaffen nur zwei ein „gut“. Fünf konventionelle Produkte fallen mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch.
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Besonders auffällig sind die Pestizidrückstände. In fast allen Brühen mit Gemüse aus konventionellem Anbau weist das Labor mindestens ein, meistens sogar mehrere Pestizide nach.
Die höchste Zahl findet sich in der „Le Gusto Klare Gemüsebrühe“, einem Eigenmarken-Produkt von Aldi Nord und Aldi Süd: Hier weist das Labor gleich vier verschiedene Pestizidspuren nach. Die Mengen liegen laut Öko-Test jeweils im Spurenbereich. Für die Abwertung spielt deshalb nicht nur die einzelne Konzentration eine Rolle, sondern auch das gleichzeitige Vorkommen verschiedener Wirkstoffe.
Öko-Test bewertet solche Mehrfachrückstände kritisch, weil mögliche Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Pestiziden nicht ausreichend erforscht seien. Einige der gefundenen Wirkstoffe stuft Öko-Test außerdem als besonders bedenklich ein. Dazu gehören Difenoconazol, Clothianidin und Pyraclostrobin.
Difenoconazol steht laut Europäischer Chemikalienagentur (ECHA) und CLP-Verordnung unter Krebsverdacht und ist gewässertoxisch. Clothianidin und Pyraclostrobin gelten als vermutlich reproduktionstoxisch. Clothianidin ist außerdem besonders bienengefährlich und hat wegen seiner Gefährlichkeit für Bienen seit 2019 keine EU-Zulassung mehr.
Die Bio-Produkte liegen im Gesamturteil deutlich vorn. Das bedeutet allerdings nicht, dass jedes einzelne Bio-Produkt ohne Befund bleibt: In einer Bio-Brühe weist das Labor ebenfalls eine Pestizidspur nach. Insgesamt erreichen die Bio-Produkte im Test trotzdem mindestens die Note „gut“.
Zwei Produkte erhalten von Öko-Test das Gesamturteil „sehr gut“:
Beide enthalten laut Test keine nachgewiesenen Pestizide und keine Aromen oder Geschmacksverstärker. Ihr Salzgehalt liegt bei 0,86 beziehungsweise 0,89 Gramm pro 100 Milliliter zubereiteter Brühe.
Beim Gemüseanteil gibt es große Unterschiede. Die „Knorr Bio Gemüse-Bouillon“ enthält laut Deklaration 32,5 Prozent Gemüse und liegt damit im Test vorn. Die „Cook! Klare Gemüse-Bouillon“ kommt dagegen nur auf sieben Prozent.
Die Tester:innen sehen einen Zusammenhang zwischen einem niedrigen Gemüseanteil und dem Einsatz zusätzlicher Geschmacksgeber oder Füllstoffe. Häufig gehen geringe Gemüseanteile mit mehr Salz und Aromastoffen einher.
Auch die Herkunft des Gemüses ist nicht immer transparent. Viele Hersteller nennen Länder außerhalb der Europäischen Union, darunter China, Ägypten oder Indien.
Salz steht bei den getesteten Brühen an erster Stelle der Zutatenliste. Im Trockenprodukt liegt der Salzanteil laut Öko-Test zwischen 44 und 60 Prozent. Auf die zubereitete Brühe bezogen reichen die gemessenen Werte von 0,59 bis 1,10 Gramm Salz pro 100 Milliliter.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt bis zu sechs Gramm Speisesalz pro Tag als Orientierungswert für die gesamte Zufuhr.
Viele konventionelle Brühen verstärken den Geschmack zusätzlich mit Aromen oder Geschmacksverstärkern. ÖKO-TEST hält das nicht für nötig, weil sich Gemüsebrühe auch mit Gemüse und Kräutern würzen lässt.
Der Test unterscheidet dabei zwischen zugesetzten Aromastoffen, natürlichen Aromen und Geschmacksverstärkern. Hefeextrakt zählt als natürliche Zutat, kann aber ebenfalls geschmacksverstärkend wirken.
Beim zugesetzten Zucker gibt es einen klaren Unterschied zwischen den Gruppen: Alle konventionellen Produkte enthalten zugesetzten Zucker. Bei den Bio-Produkten ist das ungefähr bei der Hälfte der Fall. Wer Zucker vermeiden möchte, muss deshalb nicht allein auf das Bio-Siegel achten, sondern die Zutatenliste lesen.
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Öko-Test muestra una diferencia clara entre caldos de verduras orgánicos y convencionales. Especialmente problemáticos son los residuos múltiples en varios productos convencionales. Al mismo tiempo, la sal sigue siendo un tema central: incluso un caldo con el nombre de verduras contiene una gran cantidad de sal.
Por ello, al comprar caldo de verduras, conviene fijarse en tres puntos:
La etiqueta orgánica es una buena señal orientativa en la prueba, pero no sustituye mirar los hallazgos de pesticidas y los ingredientes. Y si cocinas tú mismo, siempre puedes rectificar con más sal; al contrario, la sal de la sopa ya preparada es difícil de eliminar.
Alle Details und Testergebnisse kannst du in der Öko-Test-Ausgabe 10/26 nachlesen oder online auf ökotest.de.
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Sobre el autor
Andrés Domingo
Andrés Domingo es el redactor jefe de noticias de SECIP.
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